53 – Auszeit als Strafe

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Lea Wedewardt

In dieser Podcastfolge setze ich ein Statement gegen die Auszeit als Strafe. Ich erkläre, welche Formen von Auszeiten in der Kinderbetreuung noch immer angewandt werden, was eine Auszeit als Strafe ist, welche Auswirkungen sie für die Kinder hat und warum sie so schädlich ist. In der zweiten Hälfte gebe ich euch fünf Alternativen, die ihr für eine Pädagogik ohne die Auszeit als Strafe anwenden könnt.

Viel Freude beim Anhören!

Kita Online Kongress: https://kita-onlinekongress.de/

Pädagogik Fachtage von Tanja Köster: https://tanjakoester.de/paedagogik-fachtage-2021/

Dir hat die Podcastfolge gefallen und du möchtest mir deine Wertschätzung ausdrücken? So würde ich mich über eine Spende freuen. Ich erstelle die Podcastfolgen ehrenamtlich und bin dankbar für deine Unterstützung.

50 – Konflikte unter Kindern bedürfnisorientiert begleiten. Ein Interview mit Sabrina Dittmann Teil 2

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Lea Wedewardt
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Sabrina Dittmann

Was tun, wenn Kinder streiten? Im pädagogischen Alltag gehören Konflikte unter Kindern zu einer der herausfordernsten Momente. Kaum eine Situation taucht so häufig auf, wie ein Streit unter Kindern, kaum eine Situation kann Fachkräfte so viel Kraft kosten und kaum eine Situation hält so viele Lernmomente bereit wie Streit unter Kindern. Die Psychologin Sabrina Dittmann ist Expertin auf diesem Gebiet und beantwortet mir meine und die Fragen der Hörerinnen und Hörer.

Dieser Podcast wurde aufgrund seines Umfangs in zwei Teile geteilt. Falls du hier das erste Mal einschaltest, höre dir zuerst die Folge davor an. In diesem 2. Teil setzen wir die Grundlagen aus der ersten Folge voraus. Wir gehen wieder sehr detailliert auf ein Praxisbeispiel ein. Diesmal überlegen wir jedoch, wie Fachkräfte handeln können, wenn Kinder Unterstützung bei der Lösung ihres Konflikts benötigen, man selbst den Konflikt jedoch nicht beobachtet hat.

Wir sprechen außerdem über Entwicklungsaufgaben und daraus entstehende Konflikte, Motive von Kindern für ihre Konflikte, eigene Ängste als Fachkraft, die eigene Konfliktbiografie, eigene Glaubenssätze, über’s Entschuldigen und vieles mehr.

Kontakte zu Sabrina: Facebook Gruppe: Streiten lernen und ihr Xing Profil

mit Musik von Jan Rase: http://jan-rase.de/

49 – Konflikte unter Kindern bedürfnisorientiert begleiten . Ein Interview mit Sabrina Dittmann Teil 1.

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Lea Wedewardt
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Sabrina Dittmann

Was tun, wenn Kinder streiten? Im pädagogischen Alltag gehören Konflikte unter Kindern zu einer der herausfordernsten Momente. Kaum eine Situation taucht so häufig auf, wie ein Streit unter Kindern, kaum eine Situation kann Fachkräfte so viel Kraft kosten. Die Psychologin Sabrina Dittmann ist Expertin auf diesem Gebiet und beantwortet mir meine und die Fragen der Hörerinnen und Hörer.

Dieser Podcast wurde aufgrund seines Umfangs in zwei Teile geteilt. Im 1. Teil sprechen Sabrina und ich darüber, wie Fachkräfte handeln können, wenn sie einen Konflikt unter Kindern direkt beobachten. Sehr detailliert besprechen wir einen Beispielkonflikt und erarbeiten Schritt für Schritt die Möglichkeiten für das pädagogische Handeln. Außerdem gehen wir auf die Frage ein, wie ein Konflikt nachhaltig geklärt werden kann und wie Fachkräfte ihre Rolle im Konflikt reflektieren sollten.

Kontakte zu Sabrina: Facebook Gruppe: Streiten lernen und ihr Xing Profil

48 – Konflikte im Team lösen. Ein Interview mit Martina Kohrn

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Martina Kohrn

Konflikte im Team ist wohl eines der brisantesten Themen, die es in der Kinderbetreuung gibt. Beinahe jede pädagogische Fachkraft kann vermutlich ein Lied davon singen. Mit der Konflikttrainerin Marina Kohrn tausche ich mich darüber aus, welche Formen von Konflikten in Kitas am häufigsten auftreten, was Konflikte mit uns selbst zu tun haben und wie wir Konflikte lösen können. Wir sprechen über Werte, Rollen und Teamentwicklung. Und erneut habe ich die Frage gestellt, was wir tun können, wenn wir mit unseren Werten auf Fachkräfte stoßen, die eine ganz andere Pädagogik leben. Viel Freude beim Anhören!

Ich danke euch an der Stelle nochmal recht herzlich für die vielen Fragen an Martina. Die ein oder andere konnte ich ihr auch stellen.

Kontakt zu Martina: www.martinakohrn.com/konflikttrainerin

Meine Webseite: www.beduerfnisorietnierte-kinderbetreuung.de

47 – Gewaltfreie Kommunikation in der Kita – ein Interview mit Kathy Weber

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Kathy Weber

Ein sehr lockeres, lebendiges und amüsantes Gespräch mit Kathy Weber über Gefühle, Bedürfnisse, Führung und Verantwortung, schützende Gewalt, Handeln statt Reden, Exitstrategien, Mythen über die Gewaltfreie Kommunikation und vieles mehr.

In dieser Podcastfolge wird Gewaltfreie Kommunikation praxisnah, erlebbar und alltagstauglich veranschaulicht. Kathy verwickelt mich unerwarteter Weise in ein Rollenspiel und wir zeigen anhand zweier konkreter Beispiele, wie Gewaltfreie Kommunikation in der Kita angewendet werden kann:

1. Beispiel: Kind will drinnen bleiben und nicht mit in den Garten. Die Fachkraft will, dass es mit raus kommt und sich anzieht.

2. Beispiel: Eine Kollegin beäugt mich kritisch in meiner bedürfnisorientierten Pädagogik und wendet selbst Gewalt an. Wie kann ich mit ihr ins Gespräch kommen?

Kontakt zu Kathy Weber: https://kw-herzenssache.de/ , Ihr Podcast: „Das ABC der Gewaltfreien Kommunikation“

5 Alternativen für eine Auszeit als Strafe

Bekannte und manchmal noch angewandte Formen der Auszeit sind beispielsweise das “time out”, der  Auszeitstuhl, die Auszeit in der Garderobe oder die Auszeit vor der Tür. Diese Erziehungsmethoden sind eine Form der Bestrafung, für die kindliche Psyche ungesund und für die kindliche Entwicklung schädigend. Begründungen dafür beschreibe ich in meinem Artikel: „die Auszeit in der Garderobe ist Kindeswohlgefährdung!“. Um eine Auszeit als Bestrafung zu vermeiden können nun folgende Alternativen in der Praxis angewandt werden:

  1. Klares Signal und Schutz

Bei körperlichen oder psychischen Übergriffen sollte ein klares Signal gesendet („Stopp!“) und schützend eingegriffen werden (Kind und sich selbst schützen). Dabei eine wertschätzende, wertfreie, zugewandte Haltung einnehmen. Nicht aus dem Kontakt gehen.

  1. Gefühle und Bedürfnisse sehen

Die Gefühle des/der Kinde/r verbalisieren („du scheinst dich sehr zu ärgern“) und die Bedürfnisse hinter dem Verhalten entschlüsseln („kann es sein, dass du das Auto haben wolltest?“). Bei der Erfüllung der Bedürfnisse unterstützung anbieten („wollen wir mal gemeinsam fragen, ob du das Auto haben darfst?!“).

  1. Hilfe holen

Den eigenen Notstand wahrnehmen und erkennen. Eine andere Fachkraft fragen, ob sie helfen kann/ übernehmen kann? Achtsam das innere Stresslevel wahrnehmen (an innerem Ampelssystem ablesen: „bin ich auf gelb oder schon auf rot?!“, einführen von Codewörtern: wenn ich „Tannenbaum“ sage, brauche ich unbedingt deine Hilfe!“

  1. Selbstfürsorge

In Situationen, in denen Strafen verhängt werden wollen, sind Erwachsene selbst voller Wut. Diese Wut macht auf ein eigenes unerfülltes Bedürfnis aufmerksam. Dann sollten die Erwachsenen sich um sich selbst kümmern, tief durchatmen und sich wertfrei fragen: Wie geht es mir? Was fühle ich? Was denke ich? Was brauche ich? Ich darf mir selbst eine Auszeit gönnen und mir erlauben eine Pause zu machen.

  1. Eigene Triggerpunkte reflektieren

Die Vehaltensweisen der Kinder sind nicht die Ursache für die heftige Reaktion des Erwachsenen, nur der Auslöser. Deshalb sollten Erwachsene sich im Nachhinein reflektieren: “welche Situationen bringen mich an meine Grenzen und warum, welche Situationen triggern mich? Sind es immer wieder die gleichen Situationen? Und womit hat das zu tun, dass an der Stelle so ein innerer Knopf gedrückt wird? Mit eigenen konflikthaften Themen, Erfahrungen in der eigenen Biografie?”


Dir hat der Artikel gefallen und du möchtest mir deine Wertschätzung ausdrücken? So würde ich mich über eine Spende freuen. Ich schreibe alle Artikel ehrenamtlich und bin dankbar für deine Unterstützung.

33 – Wörter, die wir vermeiden dürfen Teil 3. Achtsamer Umgang mit Sprache

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Lea Wedewardt

Und auch im dritten Teil der Podcastreihe „Achtsame Sprache“ greife ich wieder Wörter auf, die wir wahrnehmen, verändern und vermeiden dürfen. In dieser Folge gehe ich auf die Worte Gleich, Aber, Immer, ordentlich, Sollen/ Müssen, wenn..dann, vorsichtig und Iiiii ein. Ich gebe euch wieder Begründungen dafür, warum wir diese Worte überdenken und evtl. vermeiden sollten und welche Worte wir anstatt dessen wählen können.

Viel Spaß beim Hören

Artikel zum Weiterlesen: Nein sagen dürfen – wie Kinder lernen sich abzugrenzen.

Podcastfolge zum Weiterhören: Nein sagen dürfen – wie Kinder lernen sich abzugrenzen.

32 – Wörter, die wir vermeiden dürfen Teil 2. Achtsamer Umgang mit Sprache.

Der Kita Podcast
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Lea Wedewardt

Im zweiten Teil gehe ich auf die Worte Nicht, Man, Macker, Zicke, Trampel, Diva, Prinzessin, Mäuschen, Püppi, Schätzchen, Entschuldigen (entschuldige), gleich, au weia, und oh oh ein. Ich gebe euch wieder Begründungen dafür, warum wir diese Worte überdenken und evtl. vermeiden sollten und welche Worte wir anstatt dessen wählen können.

Im letzten Teil der Reihe „welche Wörter wir vermeiden dürfen“ betrachte ich noch die Worte Gleich, Aber, Immer, ordentlich, Sollen/ Müssen, wenn..dann, vorsichtig, Iiiii.

Viel Spaß beim Hören

Artikel zum Weiterlesen:

„Na Süße. Wenn Fachkräfte Kinder mit Worten liebkosen“: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/na-suesse-wenn-fachkraefte-kinder-mit-worten-liebkosen

„wenn Kinder streiten…“

31-Achtsamer Umgang mit Sprache Teil 1. Wörter, die wir vermeiden dürfen

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Lea Wedewardt

In dieser Podcastepisode spreche ich über die Macht der Worte, welche Auswirkungen sie haben und welche Anstrengung es kostet, Wörter in meinem Wortschatz zu verändern. Ich gebe euch eine Aufzählung einer Reihe an Worten, die wir hinterfragen, vermeiden und verändern dürfen. Ich gehe heute ganz konkret auf die Worte: lieb, brav, schön, gut, super, toll, richtig, falsch und böse ein. Ich gebe euch Begründungen dafür, warum wir diese Worte überdenken sollten und welche Worte wir anstatt dessen wählen können.

Es folgen mindestens noch zwei Folgen zu diesem Thema. Im zweiten Teil wird es u.a. um die Worte Nicht, Man, Macker, Zicke, Trampeltier, Diva, Prinzessin, Mäuschen, Püppi, Schätzchen, Entschuldigen (entschuldige), gleich, au weia, oh oh gehen.

Viel Spaß beim Hören

Artikel zum Weiterlesen:

„du hast so schön…“: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/du-hast-so-schoen-saetze-mit-weitreichenden-folgen

„wart ihr auch immer brav?“: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/wart-ihr-auch-immer-brav-wollen-wir-wirklich-brave-kinder

Das Menschenbild der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg: https://www.andrea-breitenmoser.de/assets/ed2b7a9271/GfK_Menschenbild.pdf

21 – Nein sagen dürfen – Wie Kinder lernen sich abzugrenzen

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Lea Wedewardt

Wie lernen Kinder eigentlich „nein“ zu sagen? Wie drücken sich die „Neins“ der Kinder aus und was können wir dazu beitragen, dass Kinder lernen sich abzugrenzen? Was löst ein Nein der Kinder eigentlich bei uns selbst aus und was können wir tun, wenn unser Nein auf das Nein der Kinder, also Grenze auf Grenze trifft? All diese Fragen beantworte ich in dieser Podcastfolge. Viel Spaß beim Hören.

Den passenden Artikel zu dieser Podcastfolge findest du hier.

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