33 – Wörter, die wir vermeiden dürfen Teil 3. Achtsamer Umgang mit Sprache

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Und auch im dritten Teil der Podcastreihe “Achtsame Sprache” greife ich wieder Wörter auf, die wir wahrnehmen, verändern und vermeiden dürfen. In dieser Folge gehe ich auf die Worte Gleich, Aber, Immer, ordentlich, Sollen/ Müssen, wenn..dann, vorsichtig und Iiiii ein. Ich gebe euch wieder Begründungen dafür, warum wir diese Worte überdenken und evtl. vermeiden sollten und welche Worte wir anstatt dessen wählen können.

Viel Spaß beim Hören

Artikel zum Weiterlesen: Nein sagen dürfen – wie Kinder lernen sich abzugrenzen.

Podcastfolge zum Weiterhören: Nein sagen dürfen – wie Kinder lernen sich abzugrenzen.

32 – Wörter, die wir vermeiden dürfen Teil 2. Achtsamer Umgang mit Sprache.

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Im zweiten Teil gehe ich auf die Worte Nicht, Man, Macker, Zicke, Trampel, Diva, Prinzessin, Mäuschen, Püppi, Schätzchen, Entschuldigen (entschuldige), gleich, au weia, und oh oh ein. Ich gebe euch wieder Begründungen dafür, warum wir diese Worte überdenken und evtl. vermeiden sollten und welche Worte wir anstatt dessen wählen können.

Im letzten Teil der Reihe “welche Wörter wir vermeiden dürfen” betrachte ich noch die Worte Gleich, Aber, Immer, ordentlich, Sollen/ Müssen, wenn..dann, vorsichtig, Iiiii.

Viel Spaß beim Hören

Artikel zum Weiterlesen:

“Na Süße. Wenn Fachkräfte Kinder mit Worten liebkosen”: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/na-suesse-wenn-fachkraefte-kinder-mit-worten-liebkosen

“wenn Kinder streiten…”

31-Achtsamer Umgang mit Sprache Teil 1. Wörter, die wir vermeiden dürfen

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In dieser Podcastepisode spreche ich über die Macht der Worte, welche Auswirkungen sie haben und welche Anstrengung es kostet, Wörter in meinem Wortschatz zu verändern. Ich gebe euch eine Aufzählung einer Reihe an Worten, die wir hinterfragen, vermeiden und verändern dürfen. Ich gehe heute ganz konkret auf die Worte: lieb, brav, schön, gut, super, toll, richtig, falsch und böse ein. Ich gebe euch Begründungen dafür, warum wir diese Worte überdenken sollten und welche Worte wir anstatt dessen wählen können.

Es folgen mindestens noch zwei Folgen zu diesem Thema. Im zweiten Teil wird es u.a. um die Worte Nicht, Man, Macker, Zicke, Trampeltier, Diva, Prinzessin, Mäuschen, Püppi, Schätzchen, Entschuldigen (entschuldige), gleich, au weia, oh oh gehen.

Viel Spaß beim Hören

Artikel zum Weiterlesen:

“du hast so schön…”: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/du-hast-so-schoen-saetze-mit-weitreichenden-folgen

“wart ihr auch immer brav?”: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/wart-ihr-auch-immer-brav-wollen-wir-wirklich-brave-kinder

Das Menschenbild der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg: https://www.andrea-breitenmoser.de/assets/ed2b7a9271/GfK_Menschenbild.pdf

30 – Tragen mit Tragehilfen in der Kinderbetreuung. Ein Interview mit Anne Päts

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In dieser Podcastepisode spreche ich mit der Kindheitspädagogin, Tagesmutter und Trageberaterin Anne Päts. Wir gehend darauf ein, in welchen Momenten das Tragen mit Tragehilfen Sinn macht. Wir erörtern die Vorteile des Tragens und besprechen, welche physiologischen, psychologischen, neurologischen und biologischen Argumente für das Tragen sprechen. Anne Päts hat eine Bachelorarbeit über das Tragen mit Tragehilfen in der Kinderbetreuung geschrieben und darin Fachkräfte zum Thema befragt. Sie greift im Interview verschiedene Ergebnisse ihrer Umfrage auf z.B. wie oft pädagogische Fachkräfte Kinder eigentlich im Alltag hochnehmen, wie viele Fachkräfte bereits Tragehilfen in Kindertageseinrichtungen nutzen und die Frage nach den Bedenken zum Tragen. Wir gehen außerdem auf meine Umfrage in der Facebook-Gruppe zum Tragen mit Tragehilfen ein. Viel Spaß beim Hören.

Auflistung zu Studien “warum Berührungen so wichtig sind”

Kontakt zu Anne:

http://www.mit-herz-und-rhythmus.de/Tagesmutter_Kindertagesbetreuung_Trageberatung_Kita_Fortbildung_mit_Herz_und_Rhythmus_Potsdam.html

Podcastepisode zum Weiterhören: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/10-gibt-es-ein-zu-viel-an-naehe-im-paedagogischen-kontext

Blogartikel zum Weiterlesen: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/zu-viel-naehe-gibt-es-nicht-auch-nicht-im-paedagogischen-kontext

29 – Aufruf zur Wende in der Frühbetreuung – ein Interview mit Dr. Agathe Israel

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In dieser Podcastepisode spreche ich mit der Psychiaterin, Psychoanalytikerin und Neurowissenschaftlerin Dr. Agathe Israel über ihren Aufruf zur Wende in der Frühbetreuung. Eine Vereinigung von verschiedenen Psychotherapeuten, Ärzten und Wissenschaftlern machen sich darin für eine Veränderung in der Frühbetreuung stark. Unter anderem fordern sie die Stärkung der Familien und die Fremdbetreuung erst am 24 Monaten. Mit Dr. Agathe Israel spreche ich über genau diesen Aufruf, über eine geschichtliche Einordnung von Frühbetreuung und neurowissenschaftliche Erkenntnisse zum Stressormon Cortisol. Sie gibt Antworten darauf, was Kinder in den ersten zwei Lebensjahren genau brauchen und ab wann öffentliche Kinderbetreuung unter welchen Umständen wirklich Sinn macht. Viel Spaß beim Hören!

Bitte UNTERSCHREIBT den Aufruf zur Wende in der Frühbetreuung!!!

Der Aufruf ist auch auf meiner Website nachlesbar

NICHD-Study: hier

28 – Fünf Fehlannahmen einer abgeschlossenen Eingewöhnung

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Während der Eingewöhnung werden manchmal Fehlannahmen getroffen, die eine abgeschlossene Eingewöhnung vermuten lassen. Es handelt sich allerdings häufig um Fehlinterpretationen der kindlichen Signale. Ich habe fünf mögliche Szenarien zusammengetragen, in denen manchmal solche Fehleinschätzungen einer abgeschlossenen Eingewöhnung getroffen werden. Viel Spaß beim Hören!

Grosch, Ch./ Schmidt-Kolmer, E. (1979): Untersuchungen in der DDR. In: Schmidt-Kolmer, E (Hrsg.): die soziale Adaption der Kindern bei der Aufnahme in Einrichtungen der Vorschulerziehung. Berlin: Volk und Gesundheit.

Beller, K. (2002): Eingewöhnung in die Krippe. Ein Modell zur Unterstützung der aktiven Auseinandersetzung aller Beteiligten mit Veränderungsstress. Frühe Kindheit. 2(5), S. 9-14.

27 – Bedürfnisorientierte Eingewöhnung Teil 2 – ein Interview mit Stefanie von Brück

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In dieser Podcastepisode spreche ich mit Stefanie von Brück über eine bedürfnisorientierte und bindungsstarke Eingewöhnung. In diesem zweiten Teil gehen wir unter anderem den Fragen nach, wie man es als pädagogische Fachkraft schafft, dass Eltern Vertrauen aufbauen können? Wir sprechen darüber, wer eigentlich den Abschiedsmoment gestaltet, warum Kinder in der Eingewöhnungsphase häufig weinen und diskutieren, ob es eine tränenfreie Eingewöhnung gibt.

Viel Spaß beim Hören.

Kontakte und Infos zu Stefanie von Brück:

Online-Fortbildung für pädagogische Fachkräfte am 22. August 2020 “beziehungsstarke Eingewöhnung leicht gemacht” https://stefanievonbrück.de/kita-eingewoehnung-paedagogische-fortbildung/

1:1 Beratung für Eltern Happy Kita Start https://stefanievonbrück.de/happy-kita-start-erfolgsprogramm/

Instagram: https://www.instagram.com/stefanievonbrueck.de/:

Facebook: https://www.facebook.com/beziehungsstarkeKitaFamilien/

Zum Weiterhören und -lesen von Lea

1. Teil der Podcastfolge findest du hier: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/26-beduerfnisorientierte-eingewoehnung-teil-1-ein-interview-mit-stefanie-von-brueck

Link zum Weiterhören: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/19-eingewoehnung-in-der-peer-group

Zum Weiterlesen: Nützliches Wissen zur Eingewöhnung Teil 1 – Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Transitionsforschung

Zum Weiterlesen: Nützliches Wissen zur Eingewöhnung Teil 2 – fünf Fehlannahmen einer abgeschlossenen Eingewöhnung

25 – Achtsamer Umgang mit den körperlichen Grenzen der Kinder in Krippe und Kita.

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Es ist so schnell passiert: wir streicheln über den Kopf des einen Kindes, ziehen dem anderen eben mal schnell von hinten die Hose hoch, wischen dem nächsten Kind ohne Vorankündigung von hinten den Mund ab. Der Alltagsstress in einer Kindertageseinrichtung führt dazu, dass alles schnell und glimpflich ablaufen muss. Oft übersehen wir dabei, dass wir in der Hektik immer wieder über die körperlichen Grenzen der Kinder hinweggehen. Die Kinder zeigen Zeichen aber wir nehmen sie nicht wahr. In dieser Podcastfolge erkläre ich, wo die körperlichen Grenzen der Kinder verlaufen, wie wir sie wahrnehmen und respektieren können. Ich zähle verschiedene Situationen aus dem Kitaalltag auf, in denen wir besonders feinfühlig auf die körperlichen Grenzen der Kinder achten dürfen.

Anziehzeit ist Beziehungszeit – Anziehen als individuellen Moment der Zuwendung verstehen

ANZIEHEN und Ausziehen sind Momente pflegerischer, körperlicher und emotionaler Zuwendung. Beim Anziehen – wissen die Kinder –  in dem Moment ist Luisa die Erzieherin, wirklich nur für mich da. Kein anderes Kind kommt mir zuvor, ich muss sie nicht teilen, sie schaut nur mich an, KÜMMERT SICH ALLEIN UM MICH. Das tut meiner Seele gut, ich kann auftanken, ich bin nicht mehr so aufgewühlt, kann entspannen. Diese Minuten gehören nur Luisa und mir. Und das kommt doch so selten vor im stressigen Kitaalltag.

Es ist also nicht verwunderlich, dass Kinder, auch wenn sie sich bereit, motorisch gesehen, selbst anziehen könnten, das Anziehen auf die lange Bank schieben. Instinktiv “denken” sie sich “wenn ich nur lang genug warte, sind bereits alle Kinder angezogen und raus in den Garten gegangen. Dann habe ich ganz alleine Zeit mit Luisa”! 

Wir BEWERTEN diese Situation oft vorschnell aus einem Unverständnis heraus: “warum zieht Anton sich denn nicht an, er kann das doch schon! Das habe ich schon oft genug gesehen. Möchte er mich zum Narren halten? Mich für Dumm verkaufen? Das lasse ich nicht mit mir machen” schallt es aus dem hintersten Stübchen in uns auf. Unsere Blitzreaktion ist, dass wir das Kind aus diesem inneren Impuls heraus vielleicht mit Ignorieren oder mit bösen Blicken  “strafen”: “jetzt muss es sich erst recht alleine anziehen, wollen wir mal sehen, wer hier das Sagen hat”. Unser tief sitzender GLAUBENSSATZ: “keiner respektiert mich” ploppt in uns auf und beginnt zu lodern.

An der Stelle dürfen wir uns bewusst machen, dass Kinder NIE GEGEN UNS agieren, sondern immer FÜR SICH und IHR BEDÜRFNIS einstehen. Anton hegt beim Warten darauf, dass ihm jemand hilft keine böse Absicht, er handelt nicht so, um uns zu ärgern. Er tritt lediglich für sein Bedürfnis ein: das Bedürfnis nach Gesehen werden, Wahrgenommen werden, danach seine innere Unruhe zur Ruhe zu bringen, nach Nähe und nach Bindung. 

ALL DAS DÜRFEN WIR IHM SCHENKEN. Hilfe beim Anziehen, körperliche Zuwendung, emotionale Zuwendung, Aufmerksamkeit, Blickkontakt, ein Lächeln. Das alles bedeutet für die Kinder viel: Auftanken und Entspannen.

Das Anziehen wird Anton trotzdem lernen, keine Sorge! Denn es gehört neben dem Bedürfnis nach Nähe ebenso zu unserem ureigenen Bedürfnis AUTONOM und SELBSTÄNDIG zu werden. Da dürfen wir uns sicher sein. In dem Moment überwiegt bei Anton jedoch einfach das Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung!

24 – Achtung Kinderperspektiven. Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln – ein Interview mit Lisa Vestring

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In dieser Podcastfolge spreche ich mit Lisa Vestring über die Studie: “Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln” von der Bertelsmannstiftung. Die Praxisforschergruppe unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Nentwig Gesemann hat sich mit einem breiten Methodenspektrum den Perspektiven der Kinder angenähert. In 23 Qualitätsdimensionen konnten die Kindheitsforscherinnen herausfinden, was den Kindern in der KiTa besonders wichtig ist. Was Kinder unter guter KiTa-Qualität verstehen und mit welchen Methoden wir Kinderperspektiven in der Praxis auf den Grund gehen können, davon handelt diese Episode. Viel Spaß beim Hören.

Studie “Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln”: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/fruehkindliche-bildung/projektnachrichten/achtung-kinderperspektiven-mit-kindern-kita-qualitaet-entwickeln

Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung: https://www.beki-qualitaet.de/

Episode: “die Angebotspädagogik auf dem Prüfstand”: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/03-angebotspaedagogik-auf-dem-pruefstand